Orientierungsrahmen und Hinweise für Autorinnen
und Autoren des "Magdeburger Wissenschaftsjournals"

Zu den Aufgaben einer Universität gehören Forschung und Ausbildung. Durch den Gesetzgeber festgeschrieben, obliegt ihr aber auch die öffentlichkeitswirksame Darstellung von Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Aktivitäten. Im § 3 Absatz 8 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt heißt es "Sie fördern die Verbreitung und Nutzung ihrer Forschungsergebnisse im gesellschaftlichen Leben und in der beruflichen Praxis." und "Sie berichten regelmäßig über Lehrangebote und Forschungsergebnisse." wird im Absatz 9 gefordert. Ein Forum dazu ist das "Magdeburger Wissenschaftsjournal".
Mit dieser Publikation ist eine Reihe eingerichtet worden, in der in ausführlicher Weise für ein interessiertes Publikum dargestellt werden soll, auf welchen Gebieten an der Universität geforscht und gearbeitet wird. Es kann sich um Beiträge handeln, die die Breite des Lehr- und Forschungsprofils vorstellen, oder aber innovative Forschungsergebnisse in einen Gesamtzusammenhang einordnen. Wir wollen mit dem Magdeburger Wissenschaftsjournal
• Wissenschaftler aller Fachdisziplinen zum interdisziplinären Gedankenaustausch und zur Zusammenarbeit anregen,
• Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik erreichen und
• uns anderen Universitäten und Hochschulen vorstellen.
Auch der Fernerstehende soll den Beitrag interessant und lesenswert finden.

Sehr geehrte Autorin, sehr geehrter Autor,
wir gehen davon aus, daß jede(r) Autorin/Autor in der populärwissenschaftlichen Übertragung von Sachverhalten seines Fachgebietes über einen großen Erfahrungsschatz verfügt. Die folgenden Hinweise sollten deshalb als eine Empfehlung betrachtet werden.

  1. Für die Leserschaft des Journals kann eine wissenschaftliche Allgemeinbildung vorausgesetzt werden, eine spezielle Kenntnis und so auch die des jeweiligen "Fachlateins" natürlich nicht, deshalb sollte sich der Autor/die Autorin stets prüfen, ob er/sie bei seinen/ihren Erörterungen auch wirklich den anvisierten Leserkreis und nicht den Fachkollegen oder die Fachkollegin vor sich hat. Es kann nicht das Ziel sein, nachzuweisen, daß er/sie tatsächlich Insider ist, sondern stets muß er/sie sich fragen, ob die Informationen, die er/sie mitteilt, für den anderen verständlich und nachvollziehbar sind. Der Bezug des wissenschaftlichen Sachverhaltes zur eigenen Forschungsarbeit ist immer im Auge zu behalten.
  2. Die Diktion sollte prägnant, flüssig und reich an sprachlichen Bildern sein.
  3. Sofern Abbildungen erforderlich sind, sollte der Verfasser Wert auf gut verständliche Grafiken, Photos und dgl. legen, die den Sachverhalt einprägsam illustrieren.
  4. Eine gute und eindeutige Gliederung des Textes und eine Formulierung der wissenschaftlichen Fragestellung erleichtern die Lesbarkeit des Beitrages. Verwenden Sie bitte des öfteren Zwischenüberschriften.
  5. Bevor Sie das Manuskript an die Redaktion einsenden, lassen Sie es von dem einen oder anderen Kollegen, Freund, Bekannten lesen, möglichst einem, der Ihrer Disziplin nicht allzu nahe steht. Seine Anmerkungen und Hinweise sind sehr wertvoll. Voraussetzungen, die Sie als Fachwissenschaftler haben, hat er nicht. Er wird den Text wie jeder andere Leser/jede andere Leserin aufnehmen, und wenn er zu dessen Verständnis Erläuterungen bedarf, dann heißt dies, daß es anderen Lesern und Leserinnen sicherlich auch so gehen wird. Sollte Ihr "Kritiker/Zensor" das Manuskript für sehr interessant und gut geschrieben halten, dürfen Sie noch immer skeptisch sein. Wir alle kennen den ernüchternden Effekt, wenn wir einen Text, der von uns soeben verfaßt wurde, im Abstand von 14 Tagen erneut lesen!! Diese Zeit sollte wenigstens verstreichen, um eine "Feinpolitur" vorzunehmen. Also rechtzeitig schreiben, damit das Manuskript nicht unter Zeitdruck fertiggestellt werden muss.
    Eine grobe Orientierung für die Manuskriptgestaltung können Zeitschriften wie "Spektrum der Wissenschaft", "Bild der Wissenschaft", "GEO" und "Psychologie heute" bieten. Selbstverständlich aber braucht unser Journal in Inhalt und Form ein eigenständiges Erscheinungsbild.

Technische Hinweise der Redaktion zur Erstellung von Beiträgen für das "Magdeburger Wissenschaftsjournal"

Das "Magdeburger Wissenschaftsjournal" erscheint zweimal im Jahr. Über die Veröffentlichung der eingereichten Beiträge im "Magdeburger Wissenschaftsjournal" entscheidet der Redaktionsbeitrat (vgl. Impressum der aktuellen Ausgabe).
Um den Autoren und Autorinnen technische Hilfen für die Erstellung ihrer Beiträge zu geben, hat die Redaktion einige Hinweise zur Erarbeitung von Beiträgen zusammengestellt. Sie sollen eine reibungslose technische Umsetzung durch die Redaktion ermöglichen.

Zum Text
Eine kurze Zusammenfassung in deutsch (ca. 5 Zeilen), in der die Leserschaft erfährt, worum es geht, ist sinnvoll und wird dem Beitrag vorangestellt. Der Text ist fortlaufend zu erfassen und auf Diskette, ZIP-Diskette oder CD mit einem Ausdruck abzugeben. Aufgrund der Erfahrung, dass e-mails verloren gehen können, bittet die Redaktion darum, die Text- und Bilddateien nicht per e-mail zu senden.
Die Textdateien sind als Word f. Windows-, Rich Text-, Works-, Word Perfekt-Dokumente zu speichern Bei Verwendung eines anderen Programmes zur Texterfassung bitte vorherige Rücksprache mit der Redaktion.
Abbildungen dürfen nicht in den Text eingebunden werden.
Alle erwähnten Namen sind mindestens einmal im Text mit Vor- und Zunamen zu nennen.

Umfang
max. 450 Zeilen á 75 Anschläge

Zu den Abbildungen
Reproduktionsfähige Vorlagen (Photos, Ausdrucke vom Laserdrucker, Plotter etc.) sind abzugeben, keine Kopien. Sollten elektronische Bilder Verwendung finden, ist eine Rücksprache mit der Redaktion unbedingt erforderlich. Die Vorlagen sollen eine Größe von max. 130 x 180 mm haben, da durch zu starke Verkleinerungen der Vorlagen bei der Einbindung ins Layout Qualitätsverluste auftreten können. Photos, Tabellen, Skizzen, Darstellungen usw. sind einheitlich mit Abbildung (Abkürzung Abb.) zu bezeichnen. Für alle nicht von der Autorin oder dem Autor angefertigten Abbildungen (Bildzitat) ist die Quelle nachzuweisen und sind die Urheberrechte zu beachten. Die Übernahme fremder Werke (auch Zeichnungen, Skizzen, Pläne etc.) ist generell soweit erlaubt, wie die Zitierfreiheit (§ 51 Urhg) reicht. Zur Schaffung klarer Rechtsverhältnisse bezüglich der Verwendung von technischen Unterlagen (Zeichnungen, Darstellungen, Folien usw.) formuliert DIN 34 einen Urheberschutzvermerk. In diesem Fall ist durch den Autor/die Autorin die Zustimmung des Urhebers einzuholen.
Umfang
max. 10 Abbildungen bei einer Textlänge von 450 Zeilen

Zu den Quellennachweisen und Fußnoten Quellenangaben sind im Text fortlaufend mit arabischen Ziffern in Schrägstrichen z.B. /1/ (ohne Hochstellung) zu beziffern und werden am Ende des Textes aufgeführt. Fußnoten sollten möglichst vermieden werden. Sind sie für das Textverständnis dennoch unbedingt erforderlich, sind sie mit hochgestellten arabischen Ziffern und einer Klammer zu benennen z.B. 1) Sie sollten aber keinesfalls der Quellenangeabe dienen.

Vorstellung der Autoren
Am Ende eines jeden Beitrages erfolgt eine kurze Vorstellung des/der Autoren/in oder des Autorenteams, nach Schwerpunktsetzung durch die Verfasser des Beitrages. In der Vorstellung sollten neben Angaben zum wissenschaftlichen Werdegang auch die Arbeitsgebiete der Autoren genannt werden. Der Text zur Vorstellung der Person ist am Endes der Datei des Beitrages anzufügen. Alle erwähnten Namen sind mindestens einmal vollständig zu nennen. Die Beiträge werden mit einem Photo des/der Autoren/in veröffentlicht.
Umfang
max. 15 Zeilen á 75 Anschläge

Summaries
In jeder Ausgabe des Wissenschaftsjournals erscheint eine Zusammenfassung der einzelnen Beiträge in englischer Sprache, für die der/die Autor/in verantwortlich zeichnet. Das Summary ist am Ende der Datei des Beitrages anzufügen. Ein Ausdruck ist dem Manuskript des Beitrages beizufügen. Die Überschrift des Beitrages muß ins Englische übertragen werden.
Umfang
20 -25 Zeilen á 75 Anschläge

Info-Box (Glossar)
Die in dem zweiten Heft des Journals eingeführte Info-Box (Glossar) zur Erläuterung wichtiger Begriffe, Sachverhalte und Textpassagen sollte weiterhin verwendet werden, um dem "Nicht"-Fachmann das Verständnis und den Einstieg in den Beitrag zu erleichtern und auch neugierig zu machen. Den Text bitte als gesonderte Datei und mit einem Ausdruck abgeben.
Umfang
max. 10 Zeilen á 75 Anschläge

Autorenverzeichnis
Jedem Heft des Wissenschaftsjournals wird ein Autorenverzeichnis angefügt, um interessierten Leserinnen und Lesern die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Da neben Briefpost, Telefon und Telefax zunehmend auch die elektronische Post zur Kommunikation dient, sollte die e-mail-Adresse, sofern vorhanden und gewünscht, des/der Autoren/in auf dem Manuskript vermerkt werden.

Zu den Imprimaturen
Die Autorinnen/Autoren erhalten sowohl eine Text- als auch eine Bildimprimatur. Sie muß abgezeichnet an die Redaktion bis zum durch die Redaktion angegebenen Termin zurückgesandt werden. Liegt bis zum angegebenen Termin keine Rückantwort vor, wird dies als Zustimmung des Autoren/der Autorin gewertet. Nach dem Termin eingegangene Korrekturen können nicht berücksichtigt werden. In den Imprimaturfassungen sind neben notwendigen Korrekturen (Orthographie, Grammatik, Zeichensetzung) max. 10 % vom Autor erwünschte inhaltliche Korrekturen möglich.

Zu den Belegexemplaren
Nach Erscheinen des Heftes erhält jede/r Autor/in fünf Belegexemplare.