Die ökonomischen Effekte der Hochschulausgaben des Landes Sachsen-Anhalt (Teil 1)

  • Ulf Rosner
  • Joachim Weimann

Abstract

Durch die Existenz von Hochschulen kommt es zu realen Ressourcenzuflüssen in die sie umgebenden Regionen. Wir zeigen am Beispiel der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH), dass die Nachfrageeffekte aufgrund der monetären Zuflüsse deutlich größer sind als die Aufwendungen des Landes für den Unterhalt der Hochschulen. Außerdem erhöhen die Mittelzuflüsse die Beschäftigung in Sachsen-Anhalt um ca. 2000 Arbeitsplätze, zusätzlich zu den rund 1700 direkt Beschäftigten der Hochschulen. Damit sind Hochschulen auch aus arbeitsmarktpolitischer Sicht besonders wirksam.

Veröffentlicht
2018-10-11
Ausgabe
Rubrik
Artikel