Seit 25 Jahren ist die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein Ort des akademischen Diskurses. Durch die Fusion dreier Hochschulen wurde sie 1993 mit dem Ziel gegründet, die Ingenieurwissenschaften und die Medizin bzw. die Lebenswissenschaften in ein systematisches Kooperationsverhältnis eintreten zu lassen. Durch hervorragende Leistungen der Forscherinnen und Forscher und einer wachsenden Zahl starker Forschungsverbünde wurde aus dieser Absicht Realität. Es entwickelten sich die leistungsfähigen Forschungsschwerpunkte Neurowissenschaften und Dynamische Systeme / Biosystemtechnik sowie ein starker Forschungstransfer in die Region, insbesondere in der Medizintechnik. In der Medizin wurde der Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³) etabliert, um innovative Diagnostik und Therapien für Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Krebs oder Allergien zu entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fakultäten sind in enger Zusammenarbeit mit regionalen, nationalen und Internationalen Forschungseinrichtungen an acht Sonderforschungsbereichen, zwölf Graduiertenprogrammen sowie an 38 internationalen, EU-geförderten Projekten beteiligt. Damit hat sich die Universität Magdeburg längst als Entwicklungsmotor der Region etabliert und wirkt mit an den Lösungen für die Herausforderungen des 20. Jahrhunderts, wie Energiewende, demographischer Wandel oder Digitalisierung. Da ein Fachbereich allein die Herausforderungen der Zukunft nicht mehr bewerkstelligen kann, wollen wir künftig unsere Interdisziplinarität stärken, den fächerübergreifenden Diskurs unterstützen. So startet im Jubiläumsjahr die Veranstaltung „University Club“, bei der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur intensiven Diskussion ihrer Forschungsvisionen einladen. Mit dem vorliegenden Journal wollen wir Ihnen unsere Forschung näherbringen und haben interessante Beispiele für Sie herausgesucht.

DOI: https://doi.org/10.24352/UB.OVGU-2018-673

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Veröffentlicht: 2018-12-14

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