"Krieg ist die Kunst, den Tod zu schönen.“ Wird dieser japanische Spruch in einem Zusammenhang mit Kriegsfotografie gelesen, erhält er eine ganz eigene Bedeutung. Der Blickwinkel der Propaganda wird auf neue Fragen gerichtet, wie: „Geht es um die künstlerisch-schöne Gestaltung von Fotos? Wenn dazu digitale Bearbeitungen erforderlich sind, inwieweit sind diese moralisch vertretbar? Erfüllen diese Aufnahmen dann noch dokumentarische Zwecke?“ oder polarisierender: „Darf man schöne Bilder von toten Kindern zeigen?“ Diese Fragen sind nicht die Hauptthemen dieser Arbeit. Sie präsentieren jedoch mögliche Aspekte der Kriegsfotografie „Gaza Burial“, welche als empirisches Beispiel analysiert wird. Im Vordergrund steht die Beantwortung der Frage, welchen Beitrag Georg Simmels Konflikttheorie zu der Erforschung von Bildungspotenzialen im Sinne der strukturalen Medienbildung leisten kann.

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Veröffentlicht: 2018-01-16

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